Voller Dankbarkeit

July 1, 2024

Voller Dankbarkeit schaue ich zurück

 

Wenn ich auf den letzten Monaten zurückschaue bin ich mit Dankbarkeit und Freude erfüllt.

Für all eure Gebete und finanzielle Unterstützung. Zu wissen, dass ihr hinter mir steht und wir als Team hier in Guatemala von Gott gebraucht werden können.

Ich bin so dankbar, dass ich Weihnachten und 3 Monate in Deutschland verbringen konnte und somit auch persönlich Zeit mit euch verbringen konnte.

Gott hat mich so reich beschenkt, mit jedem Einzelnen von euch. Einen ganz besonderen Dank möchte ich an meine Familie, Freunde, meine Heimatgemeinde "Mosaik Kirche für Dich", Generation Alive und die DMG richten. Ihr habt für mich den Heimataufenthalt sehr angenehm und segensreich gestaltet.

Ich durfte einen traumhaften Winter in meinem Heimatort erleben.
Eine gesegnete Zeit haben mit meiner Familie...

meinen Freunden...
meiner Heimatgemeinde: "Mosaik Kirche für Dich" ...
Generation Alive...
sowie mit vielen von euch, die mich auf verschiedene Art und Weise unterstützen.

Ich durfte in verschiedenen Gemeinden, Hauskreisen, Jugend-, Teeny- und Kindergruppen, sowie bei vielen Unterstützern persönlich, von dem Berichten, was Gott in Guatemala macht. Von Herzen Danke ich euch für eure Einladungen und die Zeit. Ihr seid ein Segen und eine Ermutigung für mich!

Bericht von der Arbeit in Guatemala

In meinem Heimataufenthalt habe ich am Reisedienst-Update bei der DMG teilgenommen, wo ich einen guten Austausch mit anderen Missionaren hatte und auch einiges von meinem ersten Term aufarbeiten konnte.

Zudem durfte ich an einem Mentoring Seminar mit OM teilnehmen. Da habe ich viel Theorie gelernt und auch praktisch durften wir vieles untereinander anwenden.

Während meine Zeit in Deutschland habe ich auftanken können, neue Bekanntschaften gemacht und viele tolle und gesegnete Gespräche führen dürfen. Die Zeit verging wie im Flug. Nach Ostern ging es dann für mich auch schon wieder zurück nach Guatemala, mein jetziges Zuhause. Wo ich auch wieder ganz herzlich und mit viel Freude empfangen wurde. Ich wohne in einer WG mit 3 weiteren jungen Frauen.

Lupi (El Salvador), Nicolle (Guatemala), Catherine (Guatemaltekin Adoptiert USA) und Ich
Mein Zimmer wurde mit netten Worten und Gesten gestaltet.

Es hat etwas gedauert, mich wieder in die Kultur einzuleben. Ich hätte nicht gedacht, dass es so ein Unterschied sein würde, aber habe dann doch gemerkt wie schnell man sich in die eigene Kultur wieder einleben kann. Dank aller Gebete hat das Wiedereinleben nicht allzu lang gedauert.

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“ Hebräer 13;8

Da der Einsatz im April nicht wie geplant stattgefunden hat, durfte ich täglich in CASA DAVID mitarbeitet. Da habe ich wieder viel in der Wäscherei geholfen und bin auch immer wieder in Gespräche mit Patienten gekommen. Auch bei dem Jahrestag durfte ich mithelfen, dort haben Patienten davon Zeugnis gegeben, wie sie durch Casa David Jesus kennengelernt haben.

Die Mitarbeiter und freiwillige Helfer in Casa David
Zeugnis von Patienten
Wäsche waschen und trocknen
Falten und Kits fertig machen für die Patienten

Im Mai ging es dann wieder mit vollem Einsatz nach Puerto Barrios. Eine Reise von 8-10 Stunden für mich, mit Uber, Bus und Boot.

Ein TVOSH-Team mit Augenärzten und Studenten aus der USA

Wir hatten erst eine Woche mit einem Team von VOSH, wo wir in 5 verschiedenen Dörfern Augenvermessen und Brillen verteilen durften. Zu manchen Orten mussten wir mit dem Boot. Andere konnten wir mit Trucks erreichen.

Da VOSH keine Christliche Organisation ist, uns aber mit Brillen unterstützt, dürfen wir auch in diesen Gruppen über Jesus erzählen und ein Licht sein. Ich hatte gute Gespräche und durfte den Mädels mein Zeugnis erzählen. Einige waren offen dafür und haben sich Gedanken darüber gemacht und mir Fragen gestellt. Am letzen Abend nach dem Gottesdienst, El Faro hat immer Montag Abend einen Gottesdienst, hat eine Studentin für sich beten lassen und wir dürfen weiter für diese jungen Menschen beten, dass sie Jesus persönlich kennenlernen und aufnehmen können.

Wir haben Stühle und Tische und sonstige Utensilien mitgebracht, ob im Boot oder Truck.
Mit den Trucks unterwegs zu sein, ist auch immer wieder ein Abenteuer.

Es war eine sehr anstrengende Woche, da wir um die 37°C (gefühlt Temperaturen von 49°C) hatten. Das ganze Projekt fand in Hütten, Zelten oder in einem Klassenraum in der Dorfschule statt.

Aber wir durften trotz des laufenden Schweißes jeden Tag Menschen mit Brillen versorgen und mit dem Wort Gottes bereichern. Gott gab uns die nötige Kraft und Ausdauer, bei den Temperaturen zu arbeiten und Licht zu sein.

Vermessungen unter dem Zelt, mit etwas Schatten
Weiterzugeben, wie sehr Jesus jeden einzelnen liebt und was er für uns getan hat, ist ein Privileg. Die Wichtigkeit von Sonnenschutz für ihre Augen zu erklären, das waren meine Aufgab der Woche.
Augenvermessungen in einer Hütte ohne jeglichen Luftzug
Sowie im Klassenraum
Viele in den Dörfern sprechen nur die eigene Maya-Sprache und kein Spanisch, wofür wir dann auch noch einen Übersetzer brauchten. Wir durften in sehr viele glückliche und dankbare Gesichter sehen.
Die Kinder sind sehr neugierig, erstmals schüchtern, aber wenn sie merken, dass man spanisch sprechen kann, hängen die um einen herum und fragen viel. Auch hier durften wir denen die lesen können, ein Johannesevangelium geben, was sie mit Freuden angenommen haben. Die Kinder  versprachen, es den Eltern vorzulesen.

Im Anschluss durften wir dann eine Woche mit den Augenoperationen auf El Faro weiter machen. Da sind die Temperaturen dann um 2°C gesunken und die OP’s haben wir in der klimatisierten Klinik machen dürfen, wofür wir echt dankbar waren.

Wir hatten auch diesmal wieder die Ärzte aus Malta dabei und durften auch wieder an 5 Patienten eine Hornhauttransplantation durchführen. Es war auch wieder eine gesegnete Woche und wir durften täglich zwischen 22-29 Patienten behandeln und hatten drei Ärzte die gleichzeitig operieren konnten.

Das Operationsteam
Die Patienten kommen und gehen
Sie warten geduldig bis sie dran sind
Drei OP-Tische laufen gleichzeitig

Auch in dieser Woche konnten wir ganz stark alle Gebete spüren. Immer wieder merkten wir, dass der Satan gegen diesen Dienst ist und versucht hat, anzugreifen. Aber die Kraft der Gebete hat eine große Macht und unser Gott ist größer, als alles was der Teufel versucht.

Danke für eure treuen Gebete und die Unterstützung! Gemeinsam in Gott sind wir stark und können Gott und den Menschen dienen. Jede Unterstützung ist eine Segen!

Trotz stressiger Zeiten und schwierigen Situationen, haben wir viel Freude bei der Arbeit.
Ein ganz fleißiges Team im Hintergrund, das uns das Werkzeug nach jeder OP sauber macht, sterilisiert und uns für den nächsten Patienten wiederbringt.
"Genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!" Jesaja 55,11

Keiner verlässt den Ort, ohne Gottes Wort zu hören. Wir streuen Samen und Gott arbeitet an den Herzen. Wir können weiterhin alle Patienten in unsere Gebete mittragen.

Jedes mal wenn wir im Einsatz sind, haben wir unterschiedliche Teams, Helfer, Mitarbeiter und manchmal ist es auch anstrengend sich immer wieder auf neue Leute einzustellen. Aber jedes mal hat Gott mir Menschen ins Team gestellt, mit denen ich gute Gespräche haben durfte, wo ich mein Zeugnis erzählen und wo mir viele Fragen des Glaubens gestellt wurden. Aber auch Menschen die mich aufbauen und ermutigen. Immer wieder spüre ich eure Gebete und bin Gott so dankbar für euch!

Wir haben jetzt die Regenzeit, die letzten Wochen hat es sehr viel mehr geregnet als sonst. Durch den Regen wird die Erde so weich, dass oft Bäume umfallen und somit auch oft die Stromleitungen betroffen sind. Jetzt haben wir schon seit paar Tagen keinen Strom in unserer Straße, aber ich habe die Möglichkeit in einem Café zu schreiben.

Wie man sieht, sind unsere Stromleitungen alle oben - Haushöhe oder etwas höher.

Wir haben auch weitere Augenoperationen, an verschiedenen Orten für dieses Jahr geplant. Was neu für mich dazu gekommen ist, ich wurde gefragt in einem medizinischen Einsatz zu übersetzten. Das habe ich bis jetzt noch nicht gemacht, aber ich nehme die Herausforderung an und bete, dass Gott mich da gebrauchen wird. Auch werde ich in Zukunft mehrere Gespräche und Meetings mit den Gründern, Rich & Cherry Smith vom Transition Home "Casa de Gracia" (House of Grace) haben.

Mehr Informationen über Casa de Gracia könnt ihr hier bekommen: www.casadegracia.love

Gerne könnt ihr auch weiter für diesen Dienst und mich beten.

Ich bin Dankbar für:

  • eine schöne, gesegnete und ermutigende Zeit während meines Heimataufenthalts in Deutschland
  • dass ich viele wieder sehen durfte und bei Familie, Freunden und Heimatgemeinde auftanken konnte
  • dass ich mich wieder gut und schnell in diese Kultur eingelebt habe
  • jeden einzelnen Unterstützer
  • Transition Home (Casa de Gracia), das zunehmend im Bau wächst

Ich bitte für:

  • eine neue Mitbewohnerin ab November, die gut zu uns passt (Catherine heiratet und zieht aus)
  • Gesundheit, ich habe immer wieder mit Kopfschmerzen zu tun
  • die kommenden Einsätze
  • mein Spanisch, dass ich da disziplinierter und sicherer werde
  • die Finanzierung des Baus von "Casa de Gracia"

"Unserem Gott und Vater aber sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."

"Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen." Philipper 4, 20. 23

Mein Herz ist mit Dank erfüllt, da ich euch im Team habe und hier für Gott unterwegs sein darf. Das ist ein Privileg.

Voller Dank sende ich euch ganz herzliche Grüße aus Guatemala,

eure Lena

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